Ein Blick nach vorn: Was unsere Kowa Botschafter 2026 entdecken möchten
Zum Start ins neue Jahr haben wir unsere Kowa Botschafter gebeten, ihre persönlichen Natur- und Vogelbeobachtungsziele für 2026 mit uns zu teilen. Ob Traumsichtungen, Artenschutzprojekte oder neue Digiskopie-Techniken, jeder bringt seine eigene Leidenschaft, Perspektive und große Pläne mit. Lassen Sie sich inspirieren…
David Lindo
Eines meiner großen Ziele für das kommende neue Jahr ist es, ein besserer Birder zu werden. Ich möchte meine Fähigkeiten im Feld verbessern, besonders wenn es um Rufe, Gesänge und andere Vogelstimmen geht, denn das ist definitiv meine größte Schwäche beim Beobachten von Vögeln. Ich plane, im nächsten Jahr einige fantastische Orte zu besuchen, darunter Kanada, Mexiko, Panama, Serbien und Spanien, und ich hoffe, dass einige von euch, die das hier lesen, mich begleiten werden. Aber ganz gleich, wo ich mich 2026 befinde - mit meinem TSN-99 PROMINAR Spektiv möchte ich irgendwo einen ganz besonderen Vogel entdecken!
Frohes neues Jahr, Urban Birders!
Martin Tomas
Eulen haben meine Naturbeobachtungen seit Jahren geprägt, und auch in der nächsten Saison wird sich daran nichts ändern. Es ist die gefragteste Naturreise, die meine Kund:innen bei mir als Guide buchen. Allein in der letzten Saison war ich an über zweihundert Tagen auf Eulensuche unterwegs. Und die Beobachtungen waren zahlreich: über fünftausend Individuen und zehn Arten, allein innerhalb der Tschechischen Republik. Viele meiner Digiskopie-Aufnahmen haben es in mein neues Buch „Tonight You'll Meet an Owl“ geschafft, das hierzulande zum Jahresende ein Bestseller wurde. Die Menschen in Mitteleuropa lieben Eulen einfach! Nächstes Jahr erscheint das Buch auch auf Deutsch – Eulenfans in Deutschland und Österreich können sich also freuen. Und da ich bereits am Nachfolger arbeite, werde ich viele weitere tolle Sichtungen und Fotos brauchen – die meisten davon wieder aufgenommen mit der gesamten Kowa PROMINAR Spektivreihe via Digiskopie. Aber ich werde mich nicht nur auf Eulen beschränken. Ich werde auf jeden Fall ein paar Mal in den Balkan reisen, um Geier, Adler und verschiedene Raubtiere zu beobachten. Jedes Jahr begleite ich Kund:innen nach Spanien, um den Iberischen Luchs zu sehen, und wenn alles passt, möchte ich auch wieder einen kurzen Abstecher in meinen geliebten Himalaya machen, um nach Schneeleoparden, Pallaskatzen und anderer Hochgebirgsfauna zu suchen. Ich habe bereits beeindruckende Fotos und Videos von dort, wir haben sogar einen Film fürs tschechische Fernsehen gemacht - aber ich habe schon wieder neue Ideen für neue Aufnahmen. Ich liebe es einfach, so oft wie möglich draußen in der Natur zu sein und ihre Schönheit für die Menschen festzuhalten, die selbst nicht so oft die Zeit dafür finden.
Diána Tislér
Ich bin Naturschutzbiologin in Ungarn und liebe es, die Natur zu entdecken und meine Begeisterung mit der Öffentlichkeit zu teilen - besonders durch den Aktivtourismus. Dabei helfen mir Ferngläser und Spektive von Kowa, Vögel und feine Details sichtbar zu machen. Ab 2026 werde ich als ausgewiesene Rangerin Führungen im Park des Schlosses Esterházy in Fertőd und im angrenzenden Wald leiten. Besucher:innen können dort 7 der 9 in Ungarn brütenden Spechtarten beobachten. Zu meinen Lieblingsvögeln zählen der Löffler, der Stelzenläufer und der Bienenfresser. Unter unseren Wintergästen bleiben mir besonders die Rothalsgans, die Blässgans und die Kraniche in Erinnerung. Ich engagiere mich auch in Gemeinschaftsprojekten wie dem „Csip-Csup Csodakert“, einem vogelfreundlichen Modellgarten, der ab 2026 neue Bildungsprogramme beherbergen wird. Seit 2023 leite ich das Mariska Néni Haus – eine Touristeninformation in Hegykő, mit dem Ziel, die Werte der Region Fertő einem breiten Publikum näherzubringen. Zudem bin ich Teil mehrerer grenzüberschreitender Projekte, darunter BaNEX, das Pannon Nature Network / PaNaNet+ und Workshops des Biosphärenreservats mit dem Nationalpark Fertő-Hanság. Mein Motto „Die Natur kennt keine Grenzen“ leitet meine Arbeit in diesen Nationalparks und UNESCO-geschützten Gebieten. 2026 startet die neue Veranstaltungsreihe „One Drop Fertő-Táj – 12 Monate, 12 Erlebnisse“, bei der Kleingruppen die Natur, Kultur, Geschichte und kulinarischen Traditionen der Region zu Fuß, mit Nordic Walking, E-Bikes oder Kutschen erleben können. Ich biete Führungen auf Ungarisch, Deutsch und Englisch an – und plane, auch Tschechisch und Gebärdensprache zu lernen.
Adriaan Sleeuwenhoek
Im nächsten Jahr möchte ich die Verbindung zwischen Vogelbeobachtung, Natur und Wohlbefinden weiter vertiefen: das, was ich „Vitamin V“ nenne. Mein Ziel ist es, mehr Momente einzufangen, die zeigen, wie Zeit in der Natur mit Vögeln Konzentration und Energie zurückbringt. Ich plane, diese Erfahrungen weiterhin mithilfe meines Kowa TSN-99 PROMINAR Spektivs zu dokumentieren – mit besonderem Fokus auf Arten, die Resilienz und Freiheit symbolisieren, wie der Seeadler oder der Kranich. Ein persönlicher Meilenstein für 2026 ist die Fertigstellung meines Buchs „Bevlogen met Vitamine V“ (bisher nur auf Niederländisch, aber vielleicht wird es auch auf Englisch erscheinen). Außerdem möchte ich meine digiskopierten Aufnahmen stärker in meine Vorträge und Workshops über Vogelbeobachtung, Natur und mentale Vitalität einbinden. Ich nehme mir auch vor, meine Digiskopie-Technik bei wechselnden Lichtverhältnissen zu verfeinern und eine kleine Videoserie darüber zu drehen, wie Vogelbeobachtung Menschen helfen kann, zur Ruhe zu kommen und sich wieder mit der Natur zu verbinden. Letztlich hoffe ich, mehr Menschen für die Kraft von Vitamin N (Natur) und Vitamin V (Vögel) zu begeistern - und dass sie durch ihre Kowa-Optiken nicht nur schärfer, sondern auch mit klarem Geist sehen.
Ben Armstrong
Im Jahr 2026 möchte ich meine Fähigkeiten zur Bestimmung von Vögeln anhand ihrer Rufe verbessern - und ich denke, der beste Weg dahin ist, einfach mehr Zeit draußen zu verbringen und noch aufmerksamer zuzuhören. Mit meinem Kowa TSN-55A PROMINAR Spektiv möchte ich außerdem mehr Videos aufnehmen und spannendes Vogelverhalten per Digiskopie festhalten. Glücklicherweise werde ich zu Beginn des Jahres im Nordwesten Englands stationiert sein, wo im Winter Tausende von Ringel- und Kurzschnabelgänsen die nährstoffreichen Salzwiesen bevölkern. Innerhalb dieser großen Schwärme halte ich gezielt Ausschau nach Seltenheiten wie der Blässgans oder der Rothalsgans. Meine Traumbesuche für 2026? Mornellregenpfeifer und Alpenschneehuhn – was bedeutet, dass ich viele Munros erklimmen muss, um eine Chance zu haben, sie zu finden!
Paul Hackett
Eines meiner Ziele für das kommende Jahr ist es, zum Buseu-Projekt in den spanischen Pyrenäen zurückzukehren und dort die imposanten Bartgeier in ihrer natürlichen Umgebung zu digiskopieren. Diese großen Geier haben ein markantes Gesicht und Gefieder, und sie ernähren sich ausschließlich von Knochen, nicht von Fleisch! Neben dem Bartgeier werden dort auch Gänse-, Mönchs- und Schmutzgeier zu sehen sein. Es ist einer der besten Orte in Europa, um alle vier Geierarten zu beobachten. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich im Winter oder im späten Frühling hinfahren soll.
Die Herausforderung wird sein, die Vögel im Flug mit dem Kowa TSN-55S PROMINAR Spektiv und meinem iPhone aufzunehmen! Es besteht auch die Möglichkeit, Steinadler zu filmen – und es gibt ein spezielles Spiegelversteck für Singvögel, alles auf einem Berggipfel! Ich hoffe, alles klappt - drücken wir die Daumen 🤞
Simon Brumby
Jedes Jahr bringt Veränderungen mit sich. Wie in der Natur muss man flexibel bleiben und sich anpassen an das, was einem begegnet. Und in unserem Fall: den Moment genießen. Anfang 2026 hoffen wir, in Spanien einige große Vögel zu sehen. Seit Jahren verschieben wir bereits eine Reise, um die Kraniche zu beobachten, wenn sie auf dem Weg zu ihren Brutgebieten im Norden rasten. Dieses Wunder der Migration fasziniert und berührt mich immer wieder. Was den Rest des Jahres betrifft - sagen wir einfach, ich bleibe flexibel und lasse mich überraschen, was sich ergibt. Was auch immer kommt, mein Spektiv und meine Ferngläser sind auf jeden Fall mit dabei! Abseits der Vogelwelt werde ich weiterhin mit Fledermäusen arbeiten und mehr über Nachtfalter lernen. Viel Glück an alle, ich hoffe, ihr entdeckt im kommenden Jahr eure persönliche Leidenschaft durch KOWA-Optiken.
Paul Wheatley
2025 war ein äußerst arbeitsreiches Jahr für unser Bradford Peregrine Trail-Projekt, bei dem wir Nistkästen und Livestream-Kameras an einigen der beeindruckenden historischen Gebäude in der Region Bradford angebracht haben – genau dort, wo Wanderfalken sich niedergelassen haben. Unsere mit Kies gefüllten Nistkästen verbessern ihre Chancen auf eine erfolgreiche Brut deutlich. Das Projekt kommt genau zur richtigen Zeit, denn Wanderfalken scheinen aktuell stark unter der Vogelgrippe zu leiden. Wir hoffen sehr, dass urbane Wanderfalken dabei helfen können, den Bestand in dieser schwierigen Phase zu stabilisieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist die Einbindung der Bevölkerung. Unsere drei ansässigen Paare brüten in den drei sozial am stärksten benachteiligten Bezirken der Stadt. Ziel unserer Arbeit ist es, den Anwohnern einen besseren Zugang zur Natur direkt vor ihrer Haustür zu ermöglichen – mit all den positiven Effekten auf mentale Gesundheit und Wohlbefinden. Mein Kowa-Equipment ist großartig für die Phoneskopie der Falken und hilft anderen, sie aus nächster Nähe zu erleben. Für das Foto des Wanderfalken, der bei seinem ersten Flug abgestürzt und verletzt war, brauchten wir allerdings kein Kowa-Spektiv. Unsere Greifvogel-Pflegerin Jean Thorpe hat ihn liebevoll wieder gesund gepflegt, und er flog bei der Auswilderung wieder hervorragend. 2026 wird unser Projekt deutlich erweitert, und ich werde viel Zeit damit verbringen, unsere Falken mit meinem Kowa-Equipment zu beobachten. Wir hoffen auf eine reibungslose Brutsaison mit vielen Jungvögeln, die kräftig fliegen, wenn sie das Nest verlassen. Aber wie immer wird es im Juni sicher auch wieder einige Bruchlandungen geben – und Wanderfalken-Rettungen, wenn die jungen Falken ihre ersten Flugversuche unternehmen.
Justin Carr
2026 wird mein erstes komplettes Jahr als Kowa Ambassador sein. Als ich mit der Digiskopie mit dem TSN-88S PROMINAR begann, wurde mir schnell klar, dass dies ein echter Gamechanger für meine Filmprojekte ist – die Klarheit und gestochen scharfen Aufnahmen haben mich umgehauen, und die Farben sind so lebendig. Die Fluoritkristalllinse macht einen riesigen Unterschied. Ich habe zwei Ziele für 2026: Erstens möchte ich für jede Jahreszeit - Winter, Frühling, Sommer und Herbst - einen Kurzfilm erstellen, der die fantastische Natur meiner Heimat Yorkshire zeigt. Ich werde dabei lokale Naturschützer interviewen, die in Schutzgebieten arbeiten und Arten schützen, und diese Interviews mit meinen Digiskopie-Aufnahmen kombinieren, um eine inspirierende Filmreihe zu gestalten. Mein zweites Ziel ist es, im Jahr 2026 so viele Vogelarten wie möglich im Vereinigten Königreich zu filmen - natürlich mit Digiskopie. Mein Ziel sind 200 Arten. Ich hoffe, dass ich unterwegs viele Menschen dazu inspirieren kann, das fantastische Hobby Digiskopie selbst auszuprobieren.